Du nimmst mehr wahr als andere.
Doch über welchen Sinn empfängst du eigentlich?
Finde es in zehn Fragen heraus.
Eine Frage, die viele in sich tragen und niemand laut stellt.
Du nimmst die Welt anders wahr. Stimmungen anderer treffen dich, bevor ein Wort gesagt wurde. Filme, Musik, Räume bewegen dich tiefer als die meisten. Du bist schnell überreizt und brauchst Rückzug.
Und gleichzeitig ist da dieses leise Wissen, dass da noch etwas ist, das du selber nicht ganz greifen kannst. Eine Ahnung, die stimmt. Ein Gefühl, das warnt. Eine Eingebung, die kommt, wenn du sie am wenigsten erwartest.
Deine Sinne sind durchlässiger als die der meisten Menschen. Du fühlst, hörst, riechst, schmeckst, siehst feiner. Etwa fünfzehn bis zwanzig Prozent der Menschen tragen diese Veranlagung.
Du nimmst auch das wahr, was deine fünf physischen Sinne gar nicht empfangen können. Eingebungen, Vorahnungen, innere Bilder, Stimmen, ein Wissen ohne Quelle.
Hochsensibilität und Medialität schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich oft. Viele Hochsensible sind gleichzeitig medial, ohne es jemals benannt zu haben. Sie halten ihre Eingebungen für Zufall, ihre Vorahnungen für Einbildung, ihre innere Stimme für die Überfunktion ihres Verstandes.
Wenn du diese Sätze liest und etwas in dir nickt, ist die nächste Frage einfach — über welchen Hellsinn empfängst du eigentlich?
Was du gerade gemacht hast, ist der erste Abend meiner Medialitätsausbildung. Den eigenen Hellsinn zu erkennen ist Schritt eins. Was danach kommt — das Vertrauen, die Tiefe, die klare mediale Kommunikation — das lernst du in der gemeinsamen Begleitung.
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